Bild: Mit Alexander Gerst (deutscher Raumfahrer) vor dem Kontrollraum der Internationalen Raumstation (ISS) am GSOC des DLR e.V. in Weßling, Deutschland

Berufserfahrung

In der „klassischen Arbeitswelt“ war ich nach und während der Ausbildung am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) sowie Studium an der Technischen Universität München und Tätigkeiten in der Robotik (autonome Exploration)
zuletzt angestellt als Softwareingenieur am Deutschen Raumfahrkontrollzentrum und verantwortlich für das Mission & Command System. Darüber hinaus war ich Vorsitzender des Betriebsrates, Mitglied im Gesamtbetriebsrat des DLR sowie
in firmenübergreifenden Ausschüssen tätig.

Neben dieser Angestelltentätigkeit beschäftigte ich mich bereits seit meiner Jugendzeit mit Themen der Persönlichkeitsentwicklung. Diese Beschäftigung hatte bereits große Auswirkungen auf mein berufliches Wirken, die Kommunikation und der entsprechenden Arbeit mit Kolleg:innen sowie natürlich auch auf mich als Person.

Berufserfahrung

im wissenschaftlichen Bereich,
als Ingenieur,
in der Ausbildung,
sowie durch diverse Ausschuss- und Betriebsratstätigkeiten

Bild: Mit Paolo Nespoli (italienischer Raumfahrer) am German Space Operations Center in Oberpfaffenhofen, Germany

Während meiner Zeit am Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) konnte ich, als systemverantwortlicher Softwareingenieur für das Mission & Command System, sowie durch meine zusätzliche Funktion als Vorsitzender des Betriebsrates, tiefe Einblicke in die Prozesse und Herausforderungen der heutigen Arbeitswelt bekommen. Ich war direkt mit dabei auftretenden Problemen beschäftigt, in Kontakt mit beteiligten Personen und betroffenen Mitarbeitenden und maßgeblich an  Problemlösungen beteiligt. Auch über den Firmenstandort hinaus, durch meine Mitgliedschaft im Gesamtbetriebsrat des DLR, sowie diversen firmenübergreifenden Ausschüssen, habe ich mich mit aktuellen Themen großer deutscher Unternehmen der Helmholz-Gemeinschaft, wie u.A. der Digitalisierung und deren Folgen, befasst.

Durch den theoretischen Hintergrund, sowie die vielfältige praktische Anwendung, glaube ich, einen guten Überblick über heutige berufliche Herausforderungen zu haben und wie ihnen effektiv begegnet werden kann.

Vor meiner Zeit am Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum konnte ich speziell für den Bereich der Ausbildung ebenfalls viel Erfahrung sammeln: Da ich nach dem Abitur und vor Beginn meines Universitätsstudiums eine Berufsausbildung beim DLR eingeschoben habe, konnte ich bereits zu dieser Zeit spezielle Erfahrung sammeln. Ich war Vorsitzender der Jugend- und Auszubildendenvertretung und in dieser Funktion zuständig für die Belange der Auszubildenden und jungen Mitarbeitenden. Nach Beendigung der Ausbildung habe ich mich, während meines sich anschließenden Bachelor- und Masterstudiums, zum einen besonders für meine Kommilitoninnen und Kommilitonen der Technischen Universität München engagiert und war außerdem parallel dazu im DLR_School_Lab beschäftigt. Bei Letzterem war es meine Aufgabe, mit Schülern und Studenten Experimente durchzuführen, Vorträge zu halten und ihnen Einblicke in die Arbeitswelt zu gewähren, bei welcher ich auch sehr viel über ihre Erwartungen und Ansichten gelernt habe. Durch all diese Tätigkeiten bin ich sehr vertraut mit den speziellen Erwartungen und Herausforderungen sich in der Ausbildung befindlicher sowie junger Mitarbeitenden und von Berufseinsteigern.

Kurz und knapp: Langjährige theoretische und praktische Erfahrung bei der Analyse und Gestaltung von Prozessen und der Begegnung von aktuellen Herausforderungen der Arbeitswelt – speziell im Bereich der Softwareentwicklung sowie der Raumfahrt – sowie der Unterstützung von Mitarbeitenden entsprechend ihrer individuellen Situation.

Erfahrung mit Persönlichkeitsentwicklung

Bereits in meiner frühen Kindheit ließ mich die Frage nicht los, wie ich „alles“ erreichen könne, das aber vor allem Spaß machen und leicht gehen sollte. Kindliche Naivität könnte man sagen. Doch nein! Es geht genau so – mit der Produktiven Gelassenheit. Kinder sind in der Hinsicht noch viel weniger geprägt von Erwartungen und Konventionen ihrer Umgebung und der Gesellschaft. Manche Prägungen sind gewiss sinnvoll, viele jedoch sehr hinderlich und es lohnt sich in jedem Fall die Gültigkeit – vor allem von hinderlichen – Glaubenssätzen zu hinterfragen: Muss z.B. „richtige Arbeit“ wirklich anstrengend sein und ein besonderer Erfolg stets hart erarbeitet werden?

Seit über 15 Jahren beschäftige ich mich dann intensiver und zielgerichteter mit Themen der Persönlichkeitsentwicklung. Ich las viele Bücher, hörte mir Vorträge an, war von neuen Studien und deren Bedeutung immer wieder aufs Neue fasziniert, entwickelte daraus auch meine eigenen Ideen und Konzepte und probierte schließlich ganz viel an mir selbst aus und machte Erfahrungen.

Neben der seit 2019 nun ausschließlich selbstständigen Arbeit als Coach, Trainer und Mentor bilde ich mich mit großer Begeisterung stets weiter fort, halte mich über neue Erkenntnisse aus der Wissenschaft, z.B. der Hirnforschung, informiert, besuche Seminare und Lehrgänge, bin in Austausch mit Kolleg:innen und arbeite intensiv an und mit meinem Konzept der Produktiven Gelassenheit sowie der Persönlichkeitsanalyse und (Neu-)Ausrichtung. Selbsterfahrung und Supervision sind selbstverständliche Bestandteile meiner Tätigkeit.

Man könnte sagen, ich habe mein Leben der bewussten Persönlichkeitsentwicklung verschieben und meinen Sinn darin gefunden, andere Menschen mit meiner Expertise und Erkenntnissen auf ihrem individuellen Weg zu unterstützen.