Die produktive Gelassenheit

Im Folgenden möchte ich Dir erläutern, was es mit meinem Konzept der produktiven Gelassenheit auf sich hat. Ich habe die Erklärung in drei Abschnitte unterteilt und hoffe, Dir das Konzept in dieser Form schnell und verständlich näher bringen zu können.

1. Die Symbiose von Produktivität und Gelassenheit

Produktivität, die den Zustand von Gelassenheit fördert und Gelassenheit, welche zu Produktivität beiträgt.

2. Das Potenzial – Auswirkungen auf Dein Leben

Du wirst viel mehr „freie Zeit“ haben und zusätzlich mehr und in einem entspannteren Zustand erledigt bekommen.

3. FAQs zur produktiven Gelassenheit

Die häufigsten Fragen zur produktiven Gelassenheit.

1. Die Symbiose von Produktivität und Gelassenheit

Grundlage der Produktiven Gelassenheit

Die essenzielle Grundlage der produktiven Gelassenheit ist es, dass Du Dich auf einem Weg befindest, der entlang Deines Lebenssinns verläuft und dass Du Ziele verfolgst, die an Deinen Werten ausgerichtet sind und Deiner Persönlichkeit entsprechen. Du benötigst dabei auch keine konkreten Ziele. Viel wichtiger ist es, Dich auf dem richtigen Weg zu befinden und diesen achtsam zu beschreiten – gemäß dem Sprichwort: „Der Weg ist das Ziel.“. Ziele können dazu verleiten, zu sehr auf die Zukunft fixiert zu sein, was einen Widerstand zum gegenwärtigen Moment verursacht. Da Du nun mal stets in gegenwärtigen Momenten lebst, lebst Du somit in ständigem Widerstand. Wenn Du das Ziel dann erreicht hast, ist dieser Widerstand zwar kurz aufgelöst, aber was dann? Ende? Neues Ziel?Die starke Zielfixierung kann also Widerstand und somit Stress, schnelle Erschöpfung und Unzufriedenheit verursachen. Auch Deine innere Einstellung sowie Deine tiefen Bedürfnisse und Werte können maßgeblich dazu beitragen, wenn sie nicht beachtet werden. Meiner Erfahrung nach ist die Hauptursache von Stress und Energielosigkeit nicht die Menge an Arbeit, sondern – wie gerade erwähnt – Deine Persönlichkeit und Dein Umgang damit. Diese Aussage mag polarisieren, es ist jedoch meine feste Überzeugung. Ich habe so viele Menschen kennengelernt, die sinnerfüllt intensiv und lange einer Tätigkeit nachgehen und das mit einer Leichtigkeit und Freude, als würden Sie den ganzen Tag spielen – wie Kinder, die sich in der Natur austoben und Abends zwar vielleicht müde, aber nicht erschöpft sind. Auf der anderen Seite kenne ich Menschen, welche ein Halbtagsjob in den Burnout getrieben hat, da sie ständig innere Widerstände überwinden und gegen ihre Werte und ihren Sinn ankämpfen mussten. Grundlage der produktiven Gelassenheit ist es also, Deine „wahre Persönlichkeit“ kennenzulernen. Deshalb ist dieses individuelle Coaching so erfolgversprechend und 100 gute Bücher können es nicht ersetzen. Die Anwendung von Methoden der produktiven Gelassenheit zur Erreichung von Zielen, die nicht Deiner Persönlichkeit entsprechen machen vielleicht einiges erträglicher und Dich erfolgreicher. Zum Kern der produktiven Gelassenheit und wahrem Erfolg wirst Du so jedoch nicht gelangen.

Produktivität und Gelassenheit

Auf den ersten Blick mag Gelassenheit eher dazu geeignet sein, die Produktivität herabzusetzen und Produktivität mag konträr zu Gelassenheit erscheinen. Dieser Schein kann erfreulicherweise jedoch stark trügen und genau das Gegenteil der Fall sein. Es ist schon richtig, dass es Maßnahmen zur Produktivitätssteigerung gibt, welche einer Gelassenheit entgegenstehen. Es existieren auch Maßnahmen zur Steigerung von Gelassenheit, welche wiederum hinderlich für Produktivität sind.
Von solchen Maßnahmen distanziere ich mich jedoch entschieden! Es ist Kern meiner Philosophie, mit ausschließlich solchen Maßnahmen innerhalb der beiden Themenbereiche zu arbeiten, welche einen positiven (mindestens neutralen) Effekt auf den jeweils anderen Bereich haben.
Außerdem, das hatte ich ja bereits anklingen lassen, sind nicht alle Maßnahmen, Tools und Ideen für jeden Menschen gleichermaßen geeignet. Es geht also darum, als Unterstützung, solche zu finden bzw. auszuwählen und auszuprobieren, welche individuell sinnvoll sind.
Des Weiteren sind solche konkreten Maßnahmen „nur“ eine Unterstützung. Wenn Du selbst Dich nicht veränderst und die Person bleibst, die schnell gestresst reagiert, der es schwer fällt, sich zu entspannen und sich dauerhaft unwohl während bestimmten Tätigkeiten fühlt, dann sind all die vergleichsweise oberflächlichen Maßnahmen nur eine „Verschlimmbesserung“.

Dennoch zur Veranschaulichung ein Beispiel wie Dich solche Maßnahmen unterstützen können:

Jeden Mittwoch Nachmittag arbeitest Du 4 Stunden an einem Projekt. Du möchtest dabei schneller vorankommen, Deine Produktivität steigern.
Eine Maßnahme die nicht mit meinem Konzept vereinbar wäre (und häufig angewendet wird), ist es, den Feierabend zu verschieben und stattdessen länger zu arbeiten. Zum Abendessen nur schnell ein Brot nebenher… Die Produktivität mag, aufgrund der längeren Arbeit daran, tatsächlich etwas steigen, auch wenn die Effizienz darunter leidet. Ein regelmäßiges Begleitsymptom, welches bei zu häufigem und langem Auftreten auch zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen kann, ist Stress.
Das ist unnötig und muss meiner Meinung nach unter allen Umständen vermieden werden.*
Maßnahmen meiner Philosophie wären unter anderem: Effektive Pausen während der Arbeit, Steigerung der Konzentration, Minimierung von Ablenkungen oder eine gute Vor- und Nachbereitung der Arbeitseinheiten. Der Effekt der erhöhten damit verbundenen Gelassenheit wird am deutlichsten bei der Steigerung der Konzentration und Minimierung von Ablenkungen: Du bleibst gelassen gegenüber Störungen. Je gelassener Du bist, desto leichter fällt Dir die Konzentration und je höher Dein Konzentrationslevel, desto leichter bleibst Du gelassen. Das ist genau die Symbiose, um die es geht.

Ich hoffe, Dir die Idee der produktiven Gelassenheit mit  diesem Beispiel etwas veranschaulicht zu haben. Natürlich ist die Thematik in der Tiefe komplexer und umfangreicher, als dass sie sich auf konzentriertes Arbeiten beschränken würde. Konzentriertes Arbeiten – oder das Nachgehen einer anderen Tätigkeit mit voller Aufmerksamkeit – ist aber etwas sehr Wesentliches und veranschaulicht das Konzept meiner Ansicht nach sehr gut.


* Ich meine damit natürlich nicht, dass jedwede Überstunden oder (lange) Arbeit spät am Abend per se vermieden werden soll. Ich selbst arbeite mitunter deutlich über 10 Stunden am Tag, auch oft spät Abends. Aber: Diese Stunden gestalte ich sehr effektiv, mit Pausen, mit hoch konzentrierten Phasen, mit kaum Ablenkungen, auf sehr geringem Stresslevel und hoch motiviert. Darauf kommt es an. Ineffektiv genutzte Zeit einfach weiter zu verlängern und daraus mehr Produktivität ableiten zu wollen, das ist das große Problem! Das häufig genutzte Modell „Geld für Arbeitszeit“ motiviert von sich aus auch leider erstmal nicht dazu, mehr in kürzerer Zeit schaffen zu wollen. Da erscheinen manch einem die (hoffentlich bezahlten) Überstunden als geeigneteres Mittel. Ohne zu tief gehen zu wollen, möchte ich an dieser Stelle darauf hinweisen, dass Geld stets nur ein Mittel zum Zweck ist (Sie wollen es vermutlich nicht zum Anheizen oder Wände tapezieren verwenden) und es gibt sehr viele Möglichkeiten für (intrinsische) Motivation zur effizienten Nutzung Deiner Lebenszeit (diese schließt Deine Arbeitszeit mit ein!) und somit für mehr Produktivität und Gelassenheit.

2. Das Potenzial – Auswirkungen auf Dein Leben

Was darfst Du von der produktiven Gelassenheit erwarten?

Die größte Auswirkung wird sein, dass, wenn Du Deinen Weg entsprechend Deiner Persönlichkeit ausgerichtet an sinnvollen Zielen ausgerichtet hast, ohne zu stark daran verhaftet zu sein, Du eine große Leichtigkeit und tiefe Zufriedenheit verspüren wirst. Dein Leben wird weniger „anstrengend“ und Du wirst Dich deutlich motivierter und energetischer fühlen. Durch diese grundlegende Ausrichtung erreichst Du sehr schnell ein hohes Grundniveau an Produktiver Gelassenheit.

Durch eine höhere Produktivität, die Du nicht durch mehr Zeitaufwand, sondern dadurch erreichst, dass Du mehr in kürzerer Zeit schaffst, bekommst Du außerdem mehr „Freizeit“. Diese „Extrazeit“ kannst Du für diverse Hobbys nutzen oder Du nimmst Dir einfach mehr Zeit zum Entspannen, Essen, Schlafen, etc. Natürlich – und darin unterscheidet sich mein Konzept von anderen – erlangst Du die höhere Produktivität nicht auf Kosten von Stress. Im Gegenteil: Auch während Deinen Produktivitätsphasen wirst Du gelassener und entspannter sein.

Du bekommst also mehr „freie Zeit“, Arbeit fühlt sich sinnvoller an, verursacht weniger Stress und verbraucht weniger Energie.

Negative Einflüsse und Ereignisse nehmen durch Deine gesteigerte Gelassenheit deutlich ab, unter anderem dadurch, dass Du besonnen reagierst und Situationen realistischer und positiver einschätzt und erlebst. Du triffst bessere Entscheidungen und sorgst dabei wiederum für Umstände, welche ihrerseits Gelassenheit fördern. Deine Grundstimmung wird sich positiv verändern und Du wirst feststellen, dass Du mehr Energie zur Verfügung hast. Du erholst Dich auch von wirklich negativen Ereignissen – die, wie jedem Menschen, natürlich auch Dir weiterhin widerfahren können – auch deutlich schneller. Du wirst freier im Kopf sein, zu mehr Klarheit gelangen und das Gefühl von „getrieben sein“ und Fremdbestimmtheit werden sehr stark abnehmen.

3. FAQs zur produktiven Gelassenheit

Wie lange dauert es, bis ich eine Veränderung merke und tatsächlich produktiver und gelassener werde?

Der Veränderungsprozess ist etwas sehr Individuelles. Wie schnell Du Veränderungen feststellen wirst hängt von Deiner Ausgangssituation, von Deiner grundsätzlichen Motivation, von Deiner Zeit, die Du investieren willst und vielen weiteren Faktoren ab. Grundsätzlich kann ich jedoch sagen, dass Veränderungen bereits ab dem ersten Gespräch beginnen werden. Nach einigen Wochen wird sich meist bereits sehr viel verändert haben und wenn Du dran bleibst und sich neue Gewohnheiten etablieren, werden diese auch von Dauer sein. Der Prozess wird nie vollständig abgeschlossen sein und das ist auch nicht das Ziel. Es ergeben sich ständig neue Herausforderungen und Umstände. Ich selbst befinde mich auch weiterhin in dem Prozess und werde diesen hoffentlich nie verlassen, um mich stets weiterzuentwickeln. Ich habe es schon mal erwähnt: „Der Weg ist das Ziel“.

Ich weiß nicht, ob es für mich das Richtige ist. Wie kann ich das herausfinden?

Jeder Mensch hat individuelle Präferenzen. Auch wenn das Thema an sich für jeden Menschen sehr geeignet ist, so sollte auch der Coach passend sein. Nur so kann ein Beratungsgespräch optimal wirksam sein. Die Zusammenarbeit mit einem Coach, der Dir unsympathisch ist oder zu dem Du kein Vertrauen hast, wird wenig produktiv sein. Zu diesem Zweck biete ich das kostenfreie Erstgespräch an, bei welchem Du mich unverbindlich kennenlernen und wir uns über Deine Fragen unterhalten können. Es wird Dich nicht überraschen, dass mir ein produktiv-gelassenes Coaching sehr wichtig ist und ich nicht mit Klientinnen oder Klienten arbeite, bei welchen ich feststelle, dass eine sinnvolle Zusammenarbeit nicht möglich ist.

Ist mit Gelassenheit auch „alles sein lassen“ gemeint? Ist das nicht das Gegenteil von Produktivität?

Mit Gelassenheit, oder besser sinnvoller Gelassenheit, meine ich keinesfalls, dass Du in jeder Situation und jeder Hinsicht gelassen sein solltest im Sinne von „nichts verändern wollen“. Es geht vielmehr darum, zu erkennen, welche Dinge Du tatsächlich verändern kannst und willst. Sich darauf zu konzentrieren und gegenüber Dingen, die Du nicht verändern kannst oder willst, gelassen zu bleiben und Dir davon nicht Deine Aufmerksamkeit abziehen zu lassen. Dadurch, dass also Deine Aufmerksamkeit im wesentlichen nur auf jene Dinge gerichtet ist, die Du verändern willst, ist Deine Produktivität bereits allein durch diese sinnvolle Gelassenheit deutlich höher.

To be continued… Stelle mir weitere Fragen sehr gerne z.B. per E-Mail oder wir klären sie in einem kostenfreien Erstgespräch!